Am Samstag war im PM bei Augsburg eine Tuning-Party.
Bis zur Heimfahrt war eigentlich auch soweit alles ganz chillig…bis uns bei 160 km/h der hintere rechte Reifen zerfetzte.
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Hallo Damir,
ich verstehe deinen Kommentar so, dass du meinen Artikel für Unsinn hälst – allerdings weiß ich nicht ganz was du mir versuchst mit deinen Argumenten zu sagen.
Mit sportlichem Fahren meine ich vorausschauendes, bewusstes und dadurch auch rücksichtsvolles Fahren. Nicht zuletzt natürlich auch Spaß am Fahren zu haben und auf abgesperrten Strecken mal die Grenzen des Fahrzeugs auszutesten. Ich habe zum Beispiel ein Fahrtraining absolviert und weiß genau, dass man sehr schnell reagieren muss damit sich das Auto nicht dreht. Schnell heißt dabei nicht ruckartig. Es ist klar dass man in einer Gefahrensituation meistens nicht so schnell reagieren kann, auch wenn man es trainiert hat.
Der Instinkt kann die Physik natürlich nicht beeinflussen. Und damit sind manche Situationen nicht vermeidbar. Allerdings wird die Fahrzeugbedienung zum Teil vom Gehirn automatisiert. Und dann fällt das aktive denken weg. Beispiele wären das Schalten oder Verkehrsbeobachtung.
Dadurch dass ich nicht von A nach B “nur so vor mich hin” fahre, sondern aktiv auf das Verhalten meines Autos achte, auf andere Verkehrsteilnehmer achte und nicht nur den Wagen vor mir sondern auch den Verkehr und die Straße vor ihm beobachte, entgehen mir weniger Dinge als dem normalen Autofahrer. Dadurch lerne ich auch viel über das Verhalten meines Autos und auch von dem anderer Autofahrer.
All das oben genannte sammelt sich zu dem was ich als Instinkt bezeichne.
An der Art der Bewegung des Kleintransporters vor mir, in der im Artikel beschriebenen Situation, habe ich schon bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Einfach nur die Bewegung, die er in Richtung der mittleren Spur gemacht hat. Da hatte ich den schleudernden Audi noch lange nicht gesehen, konnte aber schon reagieren. Und das obwohl der Kleintransporter ein scheibenloses Heck hatte und ich den Verkehr vor ihm sehr schlecht beobachten konnte! Dass ich nur mit 80% – 90% der vollen Kraft bremsen konnte lag am Wagen hinter mir, der vor der ganzen Situation schon sehr dicht aufgefahren war.
Ich hole mir das Training für Extremsituationen nicht auf öffentlichen Straßen, aber ein Teil davon sammelt man einfach beim alltäglichen Fahren (siehe oben), weil es auf Erfahrung basiert.
Deshalb kann ich deinen Kommentar nicht nachvollziehen.
Also zu Sekundenbruchteile kann ich nur sagen, da hilft kein “Instinkt”, alleine die Tatsache dass der Fahrer “denkt” und nicht aus Erfahrung weiß wie er zu handeln hat, zeigt wie gefährlich schnell fahren ohne entsprechendes Training ist.
Dieses Training sich auf der Autobahn zu holen (welches dazu noch ohne jegliche Grundlage in Fahrphysik erfolgt) ist mehr als nur lebensgefährlich.
Angenommen es wäre auch noch nass gewesen und während er bremst und einlenkt einen ungewollten Lastwechsel dabei verursacht (z.B. Kupplung durchtritt weil er in einen niedrigeren Gang schalten will um “abzuhauen”). Da braucht man keinen Heckantrieb oder so einen Quatsch und dann will ich nochmal sehen dass der Fahrer
a) denkt und vor allem
b) es überhaupt realisiert bevor sich das Fahrzeug dreht.
Das ist kein Drift den man provoziert, das ist Fahrzeuggewicht * Verzögerung da wird aus einem Auto mit 1500 kg Gewicht ruck zuck 3 Tonnen die aus dem nichts einfach ausbrechen, viel Glück mit dem “Instinkt” wenn man sich nicht 100% bewusst ist was gleich passiert, vor allem dass es dann wenigstens noch Reha gibt. Ruckartiges Gegenlenken macht es keinen Millimeter besser und wenn es trotz allem unabdingbar ist einen Unfall zu haben, weiß man auch nicht wie schnell man sich aus der Zone “tot” in die Zone “aussteigen und auf Hilfe warten” rettet.
Das ist definitiv nicht sportlich sondern gefährlich gewesen, bei aller Liebe und Respekt lässt sich das theoretisch und in der Praxis locker mit sportlichem Fahren als gefährlich nachweisen, vorrangig für den Fahrer der in der Situation war hätte es ganz schön böse ausgehen können.
Das Heck kommt auch beim Fronttriebler und trockener Fahrbahn mächtig schnell und wenn man das nicht erwartet (weil man es nicht weiß) dann dreht man sich halt und dann klatscht halt auch der Mitraser, Tschuldigung sportliche Mitfahrer im Rückspiegel, einem ins Auto wenn man nicht vorher schon mindestens ein Auto erwischt hat.
Gratulation zum heil raus kommen, der Rest ist schlichtweg schmarrn.
Ich suche noch Mitfahrgelegenheit. Mit Lagerschaden fahr ich nicht mehr so weit – auch wenn ich gerne mit eigener Karre dabei wäre.
Frag meine Freundin, ob die selber fährt. =D
noch platz im auto?
Am Samstag war im PM bei Augsburg eine Tuning-Party.
Bis zur Heimfahrt war eigentlich auch soweit alles ganz chillig…bis uns bei 160 km/h der hintere rechte Reifen zerfetzte.